Gedanken und Gedichte
Erkenntnis
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Dichter Nebel, kalter Wind -
Wolken die grau und düster sind.
Menschen auf den Wegen eilig umhergeirrt,
gehetzt und blind um mich herumgeschwirrt.
Leise herumschleichend, unscheinbar seh ich sie mir an.
Überlege mir - was haben sie getan?
Ein Leben
gegeben
um es zu führen und zu erkennen
wie schön es doch sein "könnte"...
Doch wird nichts erkannt... verfällt.
Und schlafen in einer von "höher stehenden" Menschen geschaffenen Welt.
In einem Käfig - dem ich versuche zu entkommen.
Fühlen sich darin sicher - blind - taumeln ... benebelt und benommen.
... durch ihr - druch sich selbst geschaffenes - sinnloses Dasein!
Break it up! Start a new Game... and learn to play it!
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Kontra
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In der Wiege der Einsamkeit,
Suchend nach Zweisamkeit.
Träumend von Glücklichkeit,
fühlend von Hilflosigkeit.
Fragend von Vollkommenheit,
antwortend von Fehlbarkeit.
Denkend an Unerreichbarkeit,
hoffend, dass es nicht mehr ist gar so weit.
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Sinn-fluG
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Es scheint, als wäre der Mensch nicht zum fliegen gedacht,
und doch hats der Mensch sich selbst möglich gemacht.
Der Wunsch, das Verlangen - es war längst da.
Noch ehe der Mensch Hochhäuser sah.
In uns verwurzelt - ganz tief drin.
Natur ich frag mich - gibt das Sinn?
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Abgewand
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Weißt du es denn nicht??
Wenn man das Versprechen bricht,
das du einst jemandem gegeben,
wird dich letztendlich nur quälen im Leben.
Denn damit des Menschen Glaube an dich gebrochen,
weil er dir vertraute - hast du es ihm doch versprochen!!
Und wird jener so gehen in des Feindes Hand,
wodurch du wirst in Einsamkeit verbannt.
Hast du je darüber nachgedacht,
was du mit all dem hast gemacht?!
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Broken Life
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Es wurde ein Leben
von wem auch immer, dir gegeben,
hattest in deinem Tun freie Wahl -
und dennoch empfandest du es wohl als Qual.
Nichts war dir Recht,
alles immer nur zu schlecht.
War doch so vieles änderbar,
und eigentlich so vieles wunderbar.
Kam von daher kein bisschen Dank,
voller Hass denkend - das Leben stank.
Hättest doch die Weichen wechseln können;
wolltest du dir all das Schöne nicht mehr gönnen?
Und immer wieder daran denkend...
zuletzt ich dir noch ein Lächeln schenkend
- doch du nahmst es längst nicht mehr wahr!
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Ich
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Ich sterbe jeden Tag aufs neue,
meine Seele zerbricht in tausend Stücke.
Verstecke Gefühle und Gedanken...
Wirke Stark?
Nicht auffallen und den Leuten gefallen!?
Sich anders geben..
in ständiger Angst sich irgendwann nicht wiederzufinden
Angst davor einer dieser geistig Blinden zu werden.
Sie ziehen mich zu sich..
Eine Welt aus Lügen und Intrigen,
aus Angst und Unwissenheit.
Ich wehre mich,
die Strömung ist so stark..
Angst davon mitgerissen zu werden...
Und ich sterbe täglich weiter.
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Es ist zwar schlimm wenn man die Chance nie hatte...
doch wirklich schlimm im Leben ist es eine Chance gehabt zu haben, sie aber aus Angst nicht genuzt hat und es dann zu spät ist.
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Masken
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Ohrenbetäubendes Gekreisch - klägliche Hilferufe.
Verzerrte Gesichter hinter denen sich Verzweiflung,
Angst und Hass verbirgt.
Kostüme und Masken für den Alltag erschaffen - um nicht
Preis zu geben, wer sie wirklich sind.
Hilflos und verunsichert nicht fähig um mit sich umzugehen.
Wie kleine Kinder unfähig und suchend nach jenen,
die sie führen können.
Die ihnen die Sicherheit geben und das Gefühl,
jenen ohne Bedenken alles zu geben.
Doch fehlt im Moment diese führende Kraft.
Und so fürchten sie nun...
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Engels Abstieg!
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Ein Engelsgeschöpf steigt dem Himmel herab,
hat Liebe und Mitgefühl dabei gehabt.
Doch bitter enttäuscht von den Wesen dieser Welt.
Durch Missgunst, Hass und Intoleranz gequält.
Durch tiefsten Zorn sich gewandelt sodann,
infiziert von Menschen-Krankheit, die die Liebe verschlang.
Die Gestalt gewandelt und zu uns gesellt.
Durch Enttäuschung und Trauer die Flügel gegeben,
beschlossen zeitweils unter uns zu leben.
In tiefster Ehrfurcht sprech ich davon,
nicht wagend seinen Namen zu nennen.
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Momentenaufnahme
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Ein kalter Schleier umhüllt mich,
und merke es manchmal Stich für Stich.
Die Blicke der Menschen eiskalt erstarrt,
Lebewesen wie zeitlos verharrt,
an Ort und Stelle
kurz so geblieben
eine schaurige Welle
und die Zeit still geblieben.
Nur ein Moment
ein Zeitsegment.
Und einige Sekunden
scheinen magisch wie Stunden.
Gefesselt, geknebelt und eingefangen,
doch sollte keiner von euch bangen.
Habt ihr nichts mitbekommen,
keiner etwas wahrgenommen.
Und weiter rennt eure ungenutzte Zeit,
Interesse am Moment kein Stückchen weit.
Und für eure Blindheit
mein Mitleid!
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Unzähmbar frei!
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Heulend und Jaulend an mir vorbei ziehend,
und dennoch bist du noch nicht sehend.
Eisige Kälte brachtest du mit,
und so manches Wesen schon darunter litt.
Manches mal so zärtlich an meiner Haut streichend
und nicht von meiner Seite weichend!
Doch zeitweils auch gewaltig und machtvoll,
niemand je wissend, wie man dich bändigen soll!
In Ehrfurcht wissend - wir niemals so mächtig sind!
Die Freiheit gehört dir, nur dir - dem Wind!
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